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Der erste Kontakt

Machst du einen dieser drei Dating-Fehler?

Keiner mag Absagen - dennoch erteilt mancher sich einen "Eigenkorb". Ebenfalls tückisch: Wenn du alle Entscheidungen deinem Gegenüber überlässt - oder wenn du dich zu früh auf einen Kontakt festlegst.

Machst du einen dieser drei Dating-Fehler?

1. Sich selbst einen Korb geben

Wenn dir jemand sagt, dass er nicht an einem Date mit dir interessiert ist, musst du das akzeptieren. Doch hast du dich auch schon mal entschieden, eine Person, diedu sympathisch fandest, lieber nicht um eine Verabredung zu bitten, weil du dachtest, dass diese bestimmt nicht interessiert sei? Die Angst vor Ablehnung führt bei vielen Singles dazu, dass sie lieber gar nicht erst versuchen, jemanden anzusprechen. Eigentlich schade. Denn die Vorstellung, dass man sich so die schmerzliche Erfahrung eines Korbes erspart, ist ein Trugschluss. Du vermeidest dadurch keine Abfuhr, du wechseln nur den Absender. Denn in diesem Fall gibt dir nicht eine andere Person den Korb, sondern du dir selbst.

Betrachte es doch einmal so: Was im Dating-Dschungel zählt ist die Fähigkeit, auf andere Menschen zugehen und mit ihnen ins Gespräch kommen zu können. Und das kann jeder lernen - auch wenn man von Natur aus ein eher schüchterner Typ ist. Natürlich wird nicht jeder Versuch ein Volltreffer sein. Aber darum geht es auch nicht. Wichtig ist, dass man Übung bekommt - und das wird sich auch in anderen Lebensbereichen auszahlen.

2. Keine Ahnung - was meinst du?

Bei den ersten Verabredungen versucht jeder, dem anderen seine Schokoladenseite zu zeigen. Man macht sich besonders schön zurecht, achtet sehr darauf, wie man sich gibt und was man sagt. Und an sich ist das auch nicht verkehrt. Manchmal führen diese Bemühungen aber dazu, dass wir vor lauter Sorge darum, etwas Falsches zu sagen oder zu tun, in eine gänzlich passive Rolle verfallen. Ganz gleich, ob es um die eigene Meinung zu bestimmten Themen geht (weil wir noch nicht wissen, wie der andere darüber denkt) oder darum, wo man sich beim nächsten Mal trifft bzw. was man unternimmt.

Das Problem: Passivität wirkt auf die meisten Menschen nicht besonders anziehend - und kann im Extremfall auch als mangelndes Interesse aufgefasst werden. Darüber hinaus ist es nicht Sinn und Zweck einer Verabredung, dass du dein wahres Ich, deine Vorlieben und Interessen verschleierst. Im Gegenteil: Es geht darum, sich näher kennenzulernen. Bleib deshalb aktiv. Mache Vorschläge, äussere deine Meinung und ermutige auch den anderen, sich entsprechend einzubringen. Denn nur dann könnt ihr feststellen, ob es grundsätzlich zwischen euch passt - oder eben auch nicht. Solltet ihr zu wenig gemeinsam haben, dann ist es gut, dies frühzeitig zu erkennen.

3. Der oder keiner!

Wer hat das nicht schon erlebt: man lernt jemanden kennen, hat Schmetterlinge im Bauch, der Himmel hängt voller Geigen, und man glaubt, dass man endlich seine(n) Traumpartner(in) gefunden hat. Ein schönes Gefühl - und nur allzu verständlich. Doch lege dich innerlich nicht zu früh fest. Es gibt im Leben nicht nur die eine richtige Person, die zu uns passt - auch wenn uns Liebesromane und Hollywood-Filme gern etwas anderes glauben machen wollen. Stell dir vor, jemand würde sagen: "Ich bin halb verhungert. Ich brauche jetzt unbedingt eine Thunfisch-Pizza - sonst sterbe ich." Vermutlich würdest du angesichts dieser Aussage denken: "Wenn man wirklich hungrig ist, dann tut es auch ein Käsebrot." Und natürlich hast du Recht damit.

Wenn es um Herzensangelegenheiten geht, werden oft selbst die grössten Verstandesmenschen zu völlig irrational denkenden Wesen. In der anfänglichen Euphorie ist das zwar nachvollziehbar, doch ist die Enttäuschung, wenn es sich beim anderen dann doch nicht um Mister oder Miss Right handelt, nur umso grösser. Gehe es deshalb etwas lockerer an. Das bedeutet nicht, dass du nicht wählerisch sein solltest - frei nach dem Motto: man muss nehmen, was kommt. Aber bleibe offen. Auch wenn dir jemand sehr gefällt - er oder sie wird nicht die letzte Person sein, die du in deinem Leben kennenlernst. Positiver Nebeneffekt: Wenn du deine lockere Haltung bewahrst, wird das auf den anderen wesentlich anziehender wirken, als eine verkrampfte "Das muss klappen"-Haltung.

Quelle: www.simplify.de

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